Johannes Grützke malt "mit Leib und Seele" figurativ, setzt sich selbst in lustvoll-provokanten Bildern in verschiedensten Rollen inSzene, schuf in öffentlichem Auftrag monumentale Projekte zu Themen der deutschen Geschichte

Stationen • 1937 in Berlin geboren, 1957–1964 Studium an der Meisterschule für das Kunsthand-werk, anschließend Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin, Meisterschüler von Peter Jansen, 1965 Gründung des Musikensembles "Die Erlebnisgeiger", das bis heute unregelmäßig öffentlich auftritt, 1973 Gründung der "Schule der Neuen Prächtigkeit" mit Manfred Bluth, Matthias Koeppel und Karlheinz Ziegler, seit 1980 Bühnenbildner für Peter Zadek, 1992–2002 Professur an der Kunstakademie Nürnberg, 1998 Ausführung eines monumentalen Majolikareliefs für die Fassade des Konstanzer Bürgersaals zum Thema "Friedrich Hecker und die Badische Revolution 1848/49", lebt in Berlin und Paris

Auszeichnungen • zahlreiche Kunstpreise, u. a. 1984 Kunstpreis der Künstler auf der großen Kunstausstellung Düsseldorf, 1986 Kunstpreis der Heitland Foundation, 1987 Gewinner des Ideenwettbewerbs der Stadt Frankfurt am Main für ein 3 x 32 m großes Wandbild in der Frankfurter Paulskirche (Ausführung 1991 "Der Zug der Volksvertreter"), 1992 Kunstpreis der Stadt Wolfsburg, 2002 Kunstpreis der Stadt Darmstadt, 2012 Hannah Höch-Preis des Landes Berlin

Ausstellungen • seit 1964 regelmäßig Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in bedeutenden Museen und Galerien im In- und Ausland

Arbeiten in öffentlichen Sammlungen • Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen, Kunst-museum Basel, Nationalgalerie Berlin, Stiftung Stadtmuseum Berlin, Staatliche Kunstsammlungen -Kupferstich-Kabinett Dresden, Museum Folkwang Essen, Hamburger Kunsthalle, Sprengel Museum Hannover, Kunsthalle Kiel, Städtische Galerie Schloss Oberhausen, Centre National d'Art et de Culture Georges Pompidou Paris, Staatsgalerie Stuttgart u. a.