Nature morte, tote Natur, so bezeichnen die Franzosen die Darstellung stiller, lebloser Objekte, von ihrer natürlichen Umgebung losgelöst, ohne Bezug zu einem Daseinszweck. Das deutsche Wort Stillleben scheint harmloser, weniger endgültig den Inhalt dieser Malerei zu vermitteln. In den Stillleben Pavel Feinsteins nimmt man jedoch einen anderen Zustand wahr: die Stille der Früchte, Fische, Krustentiere, Brote, Gläser wird lebendig, belebt durch eine Malerei, deren altmeisterliche Könnerschaft den Bildern gleichsam Leben einhaucht oder zurückgibt.
Pavel Feinstein
Stationen • 1960 in Moskau geboren, privater Malunterricht bei Leonid V. Starkov, 1978-1979 Besuch der Kunstfachschule Duschanbe, 1980 Emigration nach Deutschland, 1980-85 Studium an der Hochschule der Künste Berlin, Meisterschüler, lebt als freischaffender Maler in Berlin
Ausstellungen • Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in Galerien und Museen, u. a. Schering Kunstverein Berlin, Galerie am Chamissoplatz Berlin, Jüdische Galerie Berlin, The Ronald S. Lauder Foundation Berlin, Holzhausenschlösschen Frankfurt (Main), Jüdisches Museum Berlin, Felix-Nussbaum-Haus Osnabrück, Moses Mendelssohn Akademie Halberstadt, Osthaus Museum Hagen |
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