Anfang des Jahres hingen ihre Bilder, vielbeachtet, in der Ausstellung AUS BERLIN im Osthaus Museum Hagen. Die Arbeiten der beiden Meisterschüler von Volker Stelzmann sind geprägt von einer Atmosphäre der Einsamkeit. Die Menschen der Bilderwelt von Torsten Holtz sind in sich gefangen, ihr Kontakt nach außen sichtbar, spürbar reduziert, melancholisch. Diese Melancholie wird nur scheinbar gemildert durch einen Farbauftrag, der in seiner kühlen Unaufdringlichkeit dazu beiträgt, schon im Ansatz jeden Eindruck von Larmoyanz zu vermeiden. Die Bilder von Andreas Leißner zeigen den Menschen allein und auf sich selbst angewiesen, in fast symbiotischem Umgang mit Technik und Maschinen. Die fast monochrome Farbgebung vermittelt dem Beobachter ein Gefühl von Hermetik.
Torsten HoltzStationen • 1973 in Berlin geboren, 1990-1993 Ausbildung als Schauwerbegestalter, danach im erlernten Beruf tätig, 1995-1996 Zivildienst in Werkstätten für Behinderte, 1996-1998 Unterricht bei Uliane Borchert, 1998-2005 Studium bei Professor Volker Stelzmann an der Universität der Künste Berlin, 2006 Abschluss als Meisterschüler, seither freischaffender Maler Ausstellungen • Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in Galerien, u.a. in Berlin, Düsseldorf, Essen, Brüssel und Hagen
Andreas LeißnerStationen • 1978 in Berlin geboren, 1996-1998 Unterricht bei André Krigar, 1999-2004 Studium bei Professor Volker Stelzmann an der Universität der Künste Berlin, 2004 Abschluss als Meisterschüler, seither freischaffender Maler Ausstellungen • Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in Galerien, u.a. in Berlin, Düsseldorf, Essen, Brüssel und Hagen |
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